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Die Methode
Die Methode

Entwickelt wurde die Strukturelle
Integration von Dr. Ida Rolf, die zu der Erkenntnis kam, dass Körper
und Dehnung in einen Zustand der Ausgeglichenheit versetzt werden
können. Dies führe gleichzeitig zur geistigen Entwicklung
der Menschen.
Aufgrund ihrer theoretischen und
praktischen Arbeit erkannte Ida Rolf die große Bedeutung der
Faszien (Bindegewebe). Das Fasziengewebe ist elastisch, stabil und
formbar. Ein beträchtlicher Teil der äußeren Form
unseres Körpers beruht hierauf. Das elastische Fasziengewebe
beispielsweise, das die Muskeln umgibt, wird dort dichter und fester,
wo es sich in Form von Sehnen mit den Knochen verbindet. Faszien sind
sozusagen das Verpackungsmaterial des Körpers, sie bilden ein
geordnetes elastisches Netz, das unmittelbar unter der Haut beginnt
und das in Schichten die verschiedenen Elemente des Körpers, wie
Muskeln, Knochen, Nerven und Organe umgibt und sie in ihrer Position
hält. Es ist das, was Ida Rolf als "Organ der Struktur"
bezeichnet hat. Seine Eigenschaften der Elastizität und
Plastizität (die Fähigkeit, eine Form zu behalten und
dennoch formbar zu sein) ermöglichen physische Veränderungen.

Als Reaktion auf negative körperliche
Veränderungen und Stress, kann sich das Fasziengewebe so
verändern, dass keine ökonomische Bewegung mehr möglich
ist: wir wenden zuviel Energie für die einfachsten
Lebensvorgänge auf - und bringen uns damit um unsere kreative
Energie. Mit Hilfe der Strukturellen Integration kann man diesen
Prozess umkehren. Primäres Ziel dabei ist es, den ausgewogenen
Gewebetonus und damit ein Gleichgewicht in den verschiedenen
Gewebeschichten herzustellen.