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Die Sitzungen
Die Sitzungen
Die Strukturelle Integration ist in zehn Sitzungen gegliedert, in deren Verlauf mit Hilfe von physischem Druck (direkter Energiezufuhr) Faszien so gestreckt und gedehnt werden, daß sich die Bewegungs- und Ausdrucksfähigkeit des betreffenden Bereichs vergrößern.
Körper und Geist gleichen den beiden Seiten einer Münze. Deshalb
reichen die Ergebnisse der Arbeit mit dem Körper in die Bereiche der Spiritualität des Menschen hinein. Wenn physische Knoten gelöst werden, können sich eingefahrene emotionale Reaktionen und Verhaltensmuster ändern.
Strukturelle Integration "heilt" keine Symptome. Sie verschafft jedoch
einen Zuwachs an Energie, der sich wohltuend auf den gesamten Körper
auswirkt. So ist der Organismus besser in der Lage, Krankheiten abzuwehren und Lebensprojekte zu initiieren.
Nach den zehn Sitzungen setzt sich der Prozess, der durch die Arbeit
eingeleitet wird, noch lange fort.
Menschliche Körper haben einen natürlichen Hang zum Aufrechtsein, zum Wohlbehagen, zur Anmut und zur zielgerichteten Bewegung. Insofern sie dies erfahren, versuchen sie einen Gleichgewichtszustand zu halten. In diesem Zustand kann die Lebensenergie der Schwerkraft in Einklang mit der Energie des betreffenden Menschen fließen.
Unser Angebot richtet sich an Menschen, denen es um die Erfahrung ihres
Lebendigseins geht, die neuen Weisen der Begegnung, des Zusammenlebens kennen lernen wollen und dabei ihre universelle Verantwortung erkennen und übernehmen.
SKAN
Im Rahmen unserer Arbeit verbinden wir die Methoden der Strukturellen Integration und SKAN.
Skan bedeutet, in der Sprache der nordamerikanischen Lakota-Indianer,
"das, was sich bewegt".
SKAN ist eine Körpertherapie und hat ihren Ursprung in der Vegeto- und Orgontherapie von Wilhelm Reich. Wegbereiter und Gründer von SKAN war der amerikanische Psychologe und Körpertherapeut
Michael Smith. Sein Lehrer Al Bauman war noch bei Wilhelm Reich in
Therapie. Al Bauman hat dafür gesorgt, dass die "klassische"
vegetotherapeutische Körperarbeit in ihrer ursprünglichen,
schnörkellosen Direktheit und Effektivität erhalten geblieben ist. Mit Loil Neidhöfer und Petra Mathes wurde SKAN auch in Deutschland, österreich und der Schweiz bekannt.
SKAN-Körperarbeit basiert auf der Fähigkeit, in Beziehung zu sein und konfrontiert die vielfältigen Manöver der Beziehungsvermeidung, seien sie physischer, mentaler oder emotionaler Art. Technisch gesehen handelt es sich dabei zunächst weitgehend um das "klassische" Instrumentarium der
Vegetotherapie Wilhelm Reichs. Wir leiten unsere Klienten dazu an,
ihren Atem wieder als heilsame, reinigende und vitalisierende Kraft
zu erfahren und zu einer dauerhaft vertieften und rhythmischen Atmung
zu kommen. Parallel dazu können verschiedene Massage- und
Berührungs-Interventionen zur Anwendung kommen, ebenso Formen
von Stimm-, Ausdrucks- und Bewegungsarbeit, sowie die Arbeit mit dem
Energiefeld. Dieses technische Repertoire ist unerschöpflich und
wird nicht mechanisch eingesetzt, sondern aus der jeweiligen
Situation immer neu erschaffen.